Was unter dem Zahnfleisch liegt,
bleibt dem Auge verborgen
Zahnerkrankungen sind bei Hunden und Katzen häufig und nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Ein großer Teil des Zahnes liegt verborgen unter dem Zahnfleisch. Erkrankungen an den Zahnwurzeln, im Bereich des Zahnhalteapparates oder des Kieferknochens können deshalb trotz einer zunächst unauffälligen Maulhöhle bestehen und für das Tier schmerzhaft sein.
Mit unserem digitalen Dentalröntgen können wir auch die Bereiche beurteilen, die bei der normalen Untersuchung nicht sichtbar sind. Die detailreichen Aufnahmen von Zähnen, Zahnwurzeln und umliegendem Knochen helfen uns dabei, krankhafte Veränderungen gezielt zu erkennen und die weitere Behandlung sorgfältig zu planen.
Nicht jede Zahnerkrankung ist
von außen sichtbar
Besonders Veränderungen unterhalb des Zahnfleischrandes lassen sich häufig erst durch eine Röntgenaufnahme zuverlässig beurteilen.
Mit dem Dentalröntgen können wir unter anderem feststellen:
- Entzündungen und Veränderungen an den Zahnwurzeln
- abgebrochene oder geschädigte Zähne
- verbliebene Zahn- oder Wurzelreste
- Veränderungen des Zahnhalteapparates und des Kieferknochens
- nicht oder fehlerhaft durchgebrochene Zähne
- Zahnfehlstellungen und deren Auswirkungen
- resorptive Läsionen (FORL) bei Katzen
Resorptive Zahnerkrankungen
erkennen
Gerade bei Katzen ist das Dentalröntgen von besonderer Bedeutung. Resorptive Zahnerkrankungen können unterhalb des Zahnfleisches beginnen und von außen nur schwer oder gar nicht erkennbar sein. Röntgenaufnahmen helfen uns, das tatsächliche Ausmaß der Erkrankung zu beurteilen und betroffene Zähne gezielt zu behandeln.